Weinort Falkenstein

Bereits im Jahr 1309 findet man hier die ersten Nachrichten über den Weinbau. Im Zuge dieser jahrhundertelangen Weinbautradition entstanden eine schöne Kellergasse sowie eine gehobene Weinkultur, deren Pflege den Falkensteiner Winzern ein besonderes Anliegen ist. Um 1050 entstanden Pfarre und Burg. Historische Gebäude wie die große Pfarrkirche, der festungsartig ausgebaute Pfarrhof, das Rathaus sowie die mächtige, auf einer Kalkklippe thronende Burgruine zeugen auch heute von der bedeutenden Vergangenheit des kleinen Ortes.

Ein ausgedehntes, markiertes Wanderwegenetz durch die herrliche, hügelige Landschaft rund um Falkenstein spricht Wanderer und Spaziergänger an, gemütliche Privatzimmer laden danach zum Bleiben ein. Bei den Winzern und Heurigenbetrieben sind Weinfreunde besonders herzlich willkommen, sie verwöhnen ihre Gäste mit regionaler Kulinarik und ausgezeichneten Weinen.

Der typische „Falkensteiner“

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Die Gegend rund um Falkenstein bietet beste kleinklimatische und geologische Voraussetzungen für den Anbau hochqualitativer Weine. Bewaldete Hügel halten kalte Winde ab, steile Kalkklippen und heiße Talkessel sorgen für die optimale Ausreifung der Trauben. Die Böden sind locker und warm und zeichnen sich durch einen hohen Kalkanteil aus. Große Temperaturunterschiede im Herbst verleihen den Weinen ein gutes Säurerückgrat. Fruchtbetont mit elegantem Körper, spritzig und gehaltvoll - so präsentiert sich der typische Falkensteiner. Gepflanzt werden traditionellerweise hauptsächlich Weißweinsorten aber auch Rotweine wie Zweigelt und Blauburger finden hier ideale Wachstumsbedingungen. Die Rebfläche beträgt 185 Hektar.

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Falkensteiner Berggericht

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Die juristische Oberinstanz für alle „Weinbergsachen und den daraus fließenden Erträgnissen“ - das war die historisch bedeutende Rolle des Falkensteiner Berggerichts zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert. Diese Tradition führen die Falkensteiner Winzer heute fort, mit einer eigenen Marke. Verkosten Sie!

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